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Tipps & Tricks

Ohrwürmer

 

Nutzen:

Nächtlicher Räuber, der Blatt- und Blutläuse, kleine Raupen frisst.

Schutz: 

Hängen Sie Blumentöpfe mit Holzwolle oder Stroh gefüllt kopfüber in die Bäume und Sträucher. In diesen Höhlen verstecken sich die Ohrwürmer tagsüber gerne und gehen nachts dann an Ort und Stelle auf Jagd.

 

Schlupfwespen und Raupenfliegen

Nutzen:

Legen ihre Eier an oder in Wirtstiere oder deren Larven. Die ausschlüpfenden Larven parasitieren dann die Schädlinge. Ein Schlupfwespenweibchen kann 200-1000 Läuse mit Eiern belegen.

Schutz:

Auf die Blattlausmumien achten, in denen die Larven überwintern. Baumschnitt nicht gleich vernichten.

 

Schwebfliegen und ihre Larven

Nutzen:

Die erwachsenen Schwebfliegen ernähren sich von Blütenstaub und Honig. Die Larven dagegen leben von Blattläusen. Eine Larve verzehrt während ihrer kurzen Lebenszeit von 8-15 Tagen an die 400 Läuse.

Schutz. 

Werden gerne aufgrund ihrer Farbe mit Wespen verwechselt. Nicht durch Spritzungen schwächen. Insekten-Nisthilfen aufhängen. Doldenblütler ( Dill, Kerbel etc.) locken Schwebfliegen in den Garten.

Zur Vorbeugung von Schädlingen und damit der Erhaltung des biologischen Gleichgewichtes ist es also wichtig, dass sich die Nützlinge im Garten einfinden.

 

Förderung von Nützlingen im Garten


Hecken
Gute Lebensbedingungen für die verschiedensten Nützlinge bieten Hecken, möglichst aus einheimischen Gehölzen. Sie bieten Verstecke, aber auch Brutplätze für die verschiedenen Tiere. Sie stellen für eine Vielzahl von Arten Lebensraum dar und schützen diese vor äußeren Einflüssen wie extremer Sonneneinstrahlung, Hagel etc.

Totholzhaufen
Spitzmäuse, Igel, Hauswiesel, Kröten und Eidechsen nutzen Hecken als Unterschlupf und Überwinterungsplatz, nehmen aber genauso gerne auch Totholzhaufen. Diese kann man in jeder Ecke des Gartens aus Reisig, Laub, Wurzeln, Baum- und Aststücken aufschichten. In den verrottenden Holzmassen stellen sich viele verschiedene Insekten ein, sogar Kleinsäugetiere findet man hier. Sehr wichtig sind solche Ecken für den Igel, der hier gerne sein Nest für den Winterschlaf baut.

Steinhaufen
Bilden durch loses Aufeinanderlagern Hohlräume, die als Lebensraum und Unterschlupf für Kröten, Molche, Eidechsen und Insekten dienen. Nisthilfen in Form von Nistkästen mit einem entsprechenden Katzenschutz für Vögel anbringen.

Insektenunterkünfte
Für Schwebfliegen, Schlupfwespen und Holzbienen sind einfach herzustellen oder im Handel zu erwerben.
Viele Bienen sind solitär lebend und bauen ihre Brutröhren in morschem Holz, alten Zaunpfählen, Holzstängeln von Pflanzen, Steinspalten etc.

Ohrwürmer
sind nachtaktiv und verbergen sich bei Tage in dunklen, feuchtwarmen Verstecken. Als Unterschlupf nehmen sie gerne mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe an, die man mit Kontakt zum Ast oder Stamm in die Nähe der Stelle hängt, wo es viele Blattläuse gibt.

 

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